Bericht: Erste-Hilfe-Ausbildung des Löschzuges Schneeberg am 20.03.2008

Ein Beitrag von Kamerad Rockstroh

 
Am Donnerstag, den 20.03.2008, fand die jährliche Erste-Hilfe-Ausbildung des Löschzuges Schneeberg statt. Nachdem im letzten Jahr spezielle Fallbeispiele praktisch bearbeitet wurden, entschlossen wir uns in diesem Jahr für die Vermittlung allgemeiner Grundlagen- jedoch auch in Form von "learning by doing". Einige Kameraden der FFw Bad Schlema unterstützten uns hierbei, indem sie als Ausbilder(in) bzw. Opfer fungierten. Organisiert war dieser Dienst als Stationsausbildung- 4 Stationen- Wechsel aller 30 Minuten.


Nach einem Schnelldurchlauf der absoluten Grundlagen (Auffinden einer Person, Vitalfunktionen,...) im Schulungsraum bildeten wir 4 Gruppen mit jeweils ca. 5 Kameraden. Die erste Station betreute Kamerad Michael Kommichau.
 


Hier ging es um das Erkennen von Verletzungen und Erkrankungen. Dazu wurden 2 Übverletzte geschminkt und präpariert. Auf diesem Bild sieht man Kamerad Nitsche, bei dem die Kameraden beim Bodycheck u.a. einen Sonnenstich, eine Thoraxprellung, diverse Schürfwunden und eine mögliche Schädelbasisfraktur erkennen sollten.
 


Bei Kamerad Völker, dem zweiten "Opfer", galt es, u.a. eine Schocksymptomatik sowie eine Drogenintoxikation zu erkennen.


Station 2 betreute Kameradin Franzi Heckel. Die angehende Krankenpflegerin zeigte den Kameraden, wie man richtig mit Verbandsmaterial umgeht.
 

 

Eine Pfählungsverletzung mit einer Schere wurde abgepolstert und fixiert.
   

 

Wo ein Dreieckstuch überall Verwendung finden kann...
 

 

Station 3, unter Anleitung von Kamerad Jan Richtsteiger, befasste sich mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
 

 

Am Dummy konnten die einzelnen Schritte geübt werden, die bei einer Reanimation notwendig sind.
 


 

Auch das Wissen zur stabilen Seitenlage wurde wieder einmal gefestigt und aufgefrischt.
 


Kamerad Richtsteiger gab auch Hinweise zum Sauerstoff-Inhalations-Gerät.

 

Station 4, betreut von meiner Wenigkeit, befasste sich mit der Traumatologie- insbesondere mit dem Thema Frakturen.
 

 

Beim Bodycheck sollte von den Kameraden je eine geschlossene und eine offene Fraktur erkannt werden.
   


Zur Immobilisation können die uns zur Verfügung stehenden Luftkammerschienen verwendet werden.
 

Zum Abschluss dieses kleinen Berichts möchte ich mich nochmals bei den Kameraden der FFw Bad Schlema bedanken, die ihren Job- sowohl Ausbilder(in) als auch Opfer- ausgezeichnet gemacht haben und hoffe auch in Zukunft auf so eine hervorragende Zusammenarbeit mit unserer Nachbarwehr!

 

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