Bericht: 3-Tage-Ausbildung der Gesamtwehr vom 15.07.2005 bis 17.07.2005

Ein Beitrag von Kamerad Rockstroh

 

Am Wochenende der 28. Kalenderwoche fand die 3-Tage-Ausbildung aller Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schneeberg statt. Es ist wieder das erste Mal seit mehreren Jahren, dass alle 3 Löschzüge der Stadt Schneeberg eine gemeinsame Wochenendausbildung durchführen.

Freitag, 15.07.2005

Zunächst wurden in der Fahrzeughalle der Feuerwache Schneeberg Bierzeltgarnituren für die Mahlzeiten aufgebaut.

Nachdem nun die letzten organisatorischen Dinge geklärt waren, ...

... konnte das Ausbildungswochenende mit der Fahrausbildung für die Maschinisten beginnen.

Für "Nicht-Maschinisten" hielt Kamerad Schindler eine Powerpoint-Präsentation zum Thema Einsatztaktik.

Einige taktische Vorgehensweisen führten zu regen Diskussionen unter den Kameraden.

Gegen 22:00 Uhr waren die Kameraden wieder in ihren eigenen Gerätehäusern zum Abendessen.

Samstag, 16.07.2005

Der nächste Morgen begann zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück.

Gegen 9:00 Uhr ging es dann für die Kameraden der Löschzüge Schneeberg und Neustädtel ins Gerätehaus nach Griesbach. Dort wurde durch die Organisatoren der diesjährigen 3-Tage-Ausbildung der grobe Ablauf bekannt gegeben wurde.

Am Vormittag war Stationsausbildung angesagt. Neben dem Vertrautmachen mit der Drehleiter der FF Schwarzenberg ...

hatte jeder Kamerad die Möglichkeit, unter Anleitung von Kamerad Gunter Weigelt (LZF Griesbach), den in Griesbach stationierten Beleuchtungsanhänger vom Katastrophenschutz zu bedienen.

Fahrzeugkunde wurde am TLF16/25, LF16/12 und am TSF-W/Z durchgeführt. Dabei konnten die Kameraden jeweils die Technik der anderen Löschzüge näher kennenlernen.

Auch eine Auffrischung in Sachen "Erste Hilfe" war bei der Stationsausbildung eingeplant.

Die Kameraden konnten selbst wieder einmal Überprüfen, wie ihr Wissensstand auf dem Gebiet der Herz-Lungen-Wiederbelebung ist.

Auch die Wundversorgung und Maßnahmen bei Knochenbrüchen war Bestandteil dieser Erste-Hilfe-Ausbildung.

Nach intensiver Ausbildung am Vormittag gab es gegen 12:30 Uhr erst einmal Mittagessen.

Gegen 13:30 Uhr ging es weiter im Programm: nun war erst einmal die Jugendfeuerwehr an der Reihe: mit einigen Löschfahrzeugen ging es an den Ziegelteich. Kamerad Schindler erklärte zunächst theoretisch den Aufbau einer Wassergasse bzw. Wasserfront.

Binnen weniger Minuten wurde die Saugleitung zu Wasser gebracht und eine Wassergasse mit 3 Verteilern aufgebaut.

Um Unklarheiten bei den Kids zu beseitigen, wurde Kamerad Schindler von Kamerad Kuch und Kameradin Grimme unterstützt.

Hier sieht man die Kameraden Schulz und Braun am 5. Strahlrohr.

Im Anschluss folgte eine Auswertung dieser Übung.

 

Um 15:26 Uhr erfolgte die Alarmierung der FFw Schneeberg über Alarmempfänger und Sirene. Gemeldet wurde ein Brand in der Kobaltstaße in Neustädtel. Hierbei handelte es sich um eine Einsatzübung.

Sehen Sie hier die Einsatzfahrt des TLF16/25 Schneeberg:

Download >HIER

 

In der Fahrzeugwerkstatt NEEF sollten sich noch Personen befinden.

2 Trupps gingen unter Atemschutz zur "Menschenrettung" vor.

Die Wasserversorgung wurde von einem Oberflurhydranten vom Gasthaus Brückenhof aufgebaut.

Bei den geretteten Personen wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen durchgeführt. Anschließend erfolgte die Übergabe an den Rettungsdienst.

Die "Brandbekämpfung" erfolgte mit der Schaum-Schnellangriffsleitung des TSF-W/Z.

Wehrleiter Matthias Beyer (li.) und Bürgermeister Frieder Stimpel sind sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Insbesondere das Zusammenwirken der 3 Löschzüge wurde positiv erwähnt.

Nach dieser Einsatzübung zeigte uns Kamerad Hyba die Funktionsweise dieses Hochdruck-Schaumlöschers, welcher sich auf dem TSF-W/Z Neustädtel befindet.

Auch für die restlichen Kameraden ein nicht alltägliches Löschgerät.

Anschließend wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, und...

... es war nun die Gelegenheit für sportliche Aktivitäten. Vor allem die jüngeren Kameraden nutzten die Gunst der Stunde, um löschzugübergreifend ein kleines Fußball-Turnier auszutragen.

Nach dem Abpfiff hieß es für die sichtlich geschafften Kameradinnen und Kameraden: Essen fassen im Gerätehaus Griesbach!

Am späteren Abend kehrten alle Kameraden in ihre eigenen Löschzüge zurück. Beim gemütlichen Beisammensein wurde schließlich noch die diesjährige 3-Tage-Ausbildung untereinander ausgewertet.

Hier sieht man Kameradin Haas und Kamerad Arnold, wie sie zu fortgeschrittener Stunde das Tanzbein schwingen.

Sonntag, 17.07.2005

Am nächsten Morgen haben sich die Kameraden zunächst am Frühstücksbufett gestärkt. Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es dann ans große Saubermachen.

Zu Mittag gab es dann noch ein letztes Essen in der Feuerwache, bevor von jedem die Heimreise angetreten wurde.

Der Dank gilt natürlich den Organisatoren dieser 3-Tage-Ausbildung, den Kameradinnen und Kameraden, die sich um die Verpflegung kümmerten, den Ausbildern, der Johanniter Unfallhilfe sowie den Kameraden der FFw Schwarzenberg.
Weiterhin bedankt sich die Wehrleitung für die gezeigte Einsatzbereitschaft.

 

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