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Die Freiwillige Feuerwehr Lindenau |
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Auszug aus der Ortschronik anlässlich des
Dorf- und Heimatfestes 2003 |
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Feuerwehr Lindenau organisierte
sich relativ spät, denn die Gründung der Wehren unserer Nachbarorte fanden
wesentlich früher statt. Sie wurde am 7. Mai 1937 in Lindenau neu gegründet.
Bis dahin gab es eine sogenannte Zwangsfeuerwehr, die bereits 1934 von
ehemaligen Arbeitersportlern gegründet wurde, um im Notfall freiwillig zu versuchen,
entstandene Brände bis zum Eintreffen der Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften
zu löschen. Von den damals 900 Einwohnern schlossen sich 33 der Feuerwehr an. Die Mannschaft wurde mit Tuchjobben, Drellzeug, Mützen, Stahlhelmen, Schulterriemen, Koppel, Faschinenmesser
und Steigergurten mit Beil und Leine ausgerüstet. Der Zustand des Gerätehauses
(Spritzenhäusel genannt) am Schulplatz war in bester Ordnung. Die Alarmierung
im Brandfalle erfolgte damals durch Hornsignale. Ein Hornist fuhr mit dem Fahrrad durch
die Straßen und alarmierte so seine Kameraden. 1939 tritt die Wehr in den Volksbund deutscher Kriegsgräberführsorge e.V.
ein. Die Kameraden leisteten
unzählige ehrenamtliche
Arbeitsstunden bis zur Fertigstellung des Depots, das aus einer Garage mit einem darüber
liegenden Schulungsraum bestand. Seit der Gründung 1937 fungierten folgende Wehrleiter: Nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 musste die Finanzierung der Wehr über den Gemeindehaushalt sichergestellt werden. Da in der Gemeinde Lindenau wenig finanzielle Mittel für die Feuerwehr bereitgestellt wurden, sank der Zustand der Ausrüstung und die bauliche Substanz des Depots bis zur Eingemeindung 1999 weit unter dem Niveau der Nachbarorte. Das führte unter anderem dazu, dass die Verwaltung der Bergstadt Schneeberg sich nach der Eingemeindung für die Auflösung des Feuerwehrstandortes Lindenau entschied. . |
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Alle Rechte liegen beim Herausgeber der Ortschronik 2003, dem Heimatverein Lindenau. Nachdruck, auch auszugsweise, erfordern dessen Genehmigung |
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